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VERHALTEN

 

Kommunikation

Grüner Leguan - Verhalten Kopfnicken

Insbesondere bei Männchen und dann speziell nach Erreichen der Geschlechtsreife kann man die verschiedensten Kopfbewegungen beobachten
Leguane bewegen sich in ihrem normalen Tagesablauf so wenig, dass jede Bewegung auffällt.  
Die einzelnen Tiere unterscheiden sich individuell in der Anzahl der Nickbewegungen. 
Kopfnicken beginnt schon in der Jugendzeit und definiert sich mit dem Erwachsenwerden weiter aus. 
Jungtiere haben einen anderen Stil des Kopfnickens als Erwachsene, aber das Alter ist unerheblich für den Grund. 
Wer noch nie gesehen hat, wie ein Leguan mit dem Kopf nickt, findet es recht spaßig. 
Es hat viel Ähnlichkeit mit dem Nicken des Kopfes bei diesen Wackel - Dackeln. 
In Wirklichkeit ist das Nicken aber kein Spaß, sondern eine ernsthafte Mitteilung an andere Leguane, 
" Hier ist mein Revier / Futter / Ast / Weibchen

Sowohl Männchen als auch Weibchen nicken aus den verschiedensten Gründen mit dem Kopf, und beide Geschlechter benutzen es auch als Balzritual.
Hier die vier markantesten "Nickformen"

Haed Jerk - Vertikales Nicken Signature - Indentitäts Nicken
dient dem allgemeinen Überblick Paarungs- , Balz u. Territorial Verhalten
2
Shudder - Schüttelnicken Roll - Rollnicken
 Begegnung auf Nahdistanz unter 3m Paarungsritual / aggressives Balzverhalten

Geschlechtsreife männliche Grüne Leguane - nicken öfter und ausdrucksvoller mit dem Kopf als Weibchen. 

Dabei bewegt sich der Kopf nicht nur auf und ab, sondern auch seitlich - ganz speziell in Brutzeit. Männchen benutzen ihr Kopfnicken um ihr Territorium zu verteidigen, Weibchen "anzumachen" und andere Männchen "zum Teufel zu jagen". 
Bei dem freundlichen "Hallo" - Nicken - nicken Sie mit dem Kopf, egal ob andere Leguane anwesend sind oder nicht. Und sie nicken sogar zu Menschen. 
Es ist ihre Art unsere Anwesenheit zur Kenntnis zu nehmen, ihr Territorium abzustecken, Eure Rangfolge in der Hierarchie zur Kenntnis zu nehmen u.s.w. 
Meistens könnt Ihr auch weiterhin mit Eurem Umgang pflegen wenn er mit dem Kopfnicken beginnt. Insbesondere dann, wenn er dabei entspannt aussieht. 
Eine Form des Nickens wird von den Wissenschaftlern "Signatur" genannt. Bei dieser "Signatur" wird der Kopf erst langsam abgesenkt und dann sofort nach oben gehoben. 
Oben angekommen gibt es eine kurze Pause, der einige, immer kürzer werdende "Nicker" folgen. Dieses Nicken wird meist in Revierangelegenheiten gebraucht und bedeutet soviel wie: "Hier bin ich, und das ist mein Territorium". 
Es tritt meist auf, wenn das Tier in eine neue Umgebung gebracht wird. 
Aggressives Kopfnicken - das kreisförmige Nicken ist eine andere Art des Kopfnickens - "Roll". 
In diesem Fall wird der Kopf entlang der Längsachse des Körpers hin- und hergedreht. 
Etwa so wie wenn ein Hund sich das Wasser aus dem Fell schüttelt. 
Dieses Verhalten dürfte ein aktives zur Schaustellen von Aggression gegen ein anderes Tier darstellen. 
Es wird meist beobachtet, dass ein unterlegenes Tier sich aus der Auseinandersetzung zurückzieht, wenn das dominante Tier dieses Verhalten zeigt. 
Das Kopfnicken kann auch ein hektisches Auf und Ab darstellen. 
Ganz so als ob das Tier unter einem Stroboskop sitzt. Dieses Verhalten ist ein Zeichen für extreme Irritation oder leitet einen Angriff ein. 


Grüner Leguan - Ausscheidungen der Femeoralporen

Außer durch visuelle Darstellungen können Leguane auch über den Geruchssinn kommunizieren. An der Innenseite der Oberschenkel sitzen rechts und links je eine Reihe von runden "Femeoralporen". Während der Brutzeit sondern diese Poren bei den Männchen eine wachsartige Substanz ab. 
Diese enthält Pheromone - einen Sexuallockstoff - der von Drüsen unter der Haut gebildet wird. 
Viele Jahre wusste man mit dieser Substanz nichts anzufangen. 
Forshen fanden aber später heraus, das dieses ebenfalls zur Kommunikation genutzt wird.
Männchen reiben ihre Schenkel an Steinen, Ästen oder Gras - ebenso an der Couch, dem Teppich oder im Terrarium, um ihr Territorium zu markieren oder ihren sozialen Status zu verdeutlichen.


Grüner Leguan - Verhalten - Das Züngeln

Auf der Empfangseite benutzen Leguane Augen, Ohren und die Nase um die Botschaften zu empfangen. Nun hat der Leguan aber den Vorteil, dass er über einen weiteren Empfänger verfügt, das sogenannte Jakobsonsche Organ, das in Verbindung mit der Zunge funktioniert.


Revier Verhalten - Grüner Leguan

Leguane sind sehr territorial veranlagt. Konsequenterweise wird ein Raum, in den ein Leguan gesetzt wird von oben bis unten auf das genaueste inspiziert. Sie glauben es ist ihr Territorium und sie müssen seine Grenzen auskundschaften. 
Besonders während der Paarungszeit glauben die Tiere ihr Territorium gegen wirkliche oder eingebildete Gegner verteidigen zu müssen und das führt oft zu aggressivem Verhalten. 
Ein geschlechtreifes Männchen im Terrarium ist kein pflegeleichter Mitbewohner!  Kopfnicken  Wie bereits angedeutet erfüllt das Kopfnicken mehrere kommunikative Eigenschaften, wobei die meisten mit Klärung von territorialen Fragen, der Verteidigung oder Besetzung von Territorium zu tun haben. Trotz allem erfüllt das Kopfnicken auch die Aufgabe einen Angriff "anzukündigen". 
Mit der Zeit werdet Ihr die verschiedenen Arten des Nickens zu deuten wissen.


Spurts

Man kann Leguane schon des öfteren während der Brutsaison beobachten, dass sie mit vollen Anlauf quer durch das Terrarium auf einen zugerannt kommen. Das Einzige, was sie aufhält ist die Scheibe des Terrariums. 
Man denkt das sich die Tiere das Genick oder Nasen brechen würden, aber nach einem Angriff drehten sie sich um und laufen weg, als wäre nichts geschehen. Diese extreme Form eines "Angriffs" beobachtet man nur während der Brutsaison.



Droh-Verhalten

Grüner Leguan

Während ihrer aggressiven Phasen kann man bei den Männchen oft beobachten, dass sie ihren Körper der Länge nach zusammenpressen.

Auf diese Weise sehen sie höher und gefährlicher aus als ihr potentieller Gegner.

Im Gegensatz zu einem dominierenden Tier, welches dieses Verhalten zeigt, presst sich das unterlegene Tier dann flach auf den Boden.

 
Auf diese Art zeigt das unterlegene Tier an, das es keinen Grund gibt zu kämpfen.



Schwanzschlagen

Schwanzschlagen ist die Hauptdefensivwaffe eines Leguans.  Es beginnt meist mit einem langsamen ausholenden Bewegung des gesamten Schwanzes. Die ist die Warnphase vor dem eigentlichen Schlag. 
Als letzte Warnung zuckt fast immer noch die Schwanzspitze. 
Um zu schlagen hebt der Leguan den Schwanz leicht an, zielt und schlägt mit dem Schwanz wie mit einer Peitsche. 
Das geht so schnell, dass man den Schwanz gar nicht sieht und es erst realisiert, wenn man getroffen wurde. Solange Leguane noch klein sind, ist der Schlag nicht weiter tragisch. 
Sollte das Tier aber ausgewachsen sein, ist schon Vorsicht geboten. 
Immerhin kann ein Leguan mit einem gezielten Schlag einem Hund das Bein brechen.


Beiß-Verhalten Grüner Leguan

Beißen ist dann die allerletzte Verteidigung, die einem Leguan noch bleibt.  Wenn das Tier nicht davonrennen kann, aufblasen und drohen hat nicht funktioniert.  Schwanzschlagen war vielleicht nicht möglich oder wirkungslos und die Bedrohung hält dann, dann bleibt ihm nur noch zu beißen. 
Der Schwanzschlag und der Biss eines Jungtieres sind meist nicht besonders schmerzvoll. 
Ein ausgewachsenes Tier beißt schnell, fest und bis auf den Knochen.  Wenn ein Leguan einen Gegner angreift, dann mit offenem oder halboffenem Maul.  
Ziel des Beißens ist, dem Gegner Schmerzen zuzufügen, damit er es sich das nächste Mal überlegt, anzugreifen oder nicht.

Siehe auch:  Bisswunden  (ganz unten)

Während der Paarung benutzen Männchen den Biss als Sicherheitsinstrument, um das Weibchen festzuhalten. 
Sie verbeißen sich im Nacken des Weibchens um zu verhindern, dass es sich vorzeitig vom Männchen löst.



Krallen Grüner Leguan

Ohne jede Absicht können einem Leguane mit ihren langen, kräftigen Krallen tiefe, häufig schlecht heilende Verletzungen beifügen

Zum Thema Krallenverschneiden gibt es kontroverse Meinungen. 
Man sollte die Krallen behutsam an der markierten Stelle - nicht zu weit oben - verschneiden.


mehr dazu


Fauchen  Fauch-Verhalten

Wenn ein Leguan sich bedroht fühlt beginnt er laut zu fauchen. Beim Fauchen wird Luft in die Lungen gezogen und unter Druck wieder herausgepresst. 
Wie bereits vorher erwähnt, ist der Kehllappen ein elegantes, multifunktionales Hautstück. 
Im Zusammenhang mit territorialem oder aggressivem Verhalten dient er dazu die Silhouette des Tieres zu vergrößern.


Bewegungen

Meistens ist die auffälligste Bewegung eines Leguans, das Fehlen der selben. Ein Leguan verbringt den Großteil eines Tages damit, auf einem Ast zu liegen und Sonne zu tanken. 
Wenn sie sich bewegen, dann meist langsam. Dieses Verhalten ist gut gegen mögliche Angreifer, denn ein unbewegliches Ziel ist schwer zu sehen. Sollte sich ein Leguan doch einmal herablassen sich schnell zu bewegen, dann kann das auf die verschiedensten Arten geschehen.


Springen

Die Möglichkeit eines Leguans von Ast zu Ast oder vom Boden auf einen Stuhl zu springen, beruht auf seinen langen Hinterbeinen. 
Es hat Ähnlichkeit mit einem zu großen, "deformierten" Frosch.  Man kann einem Leguan ansehen, ob er springen will und wohin. Er bringt seine Hinterbeine in Stellung und visiert sein Aufsprungziel an. 
Allerdings sind solche Sprung nicht immer von Erfolg gekrönt.  Es wurden schon Leguane beobachtet, die nach einem missglückten Sprung aus dem Baum gefallen sind.  Es verhält sich hier ähnlich wie bei Katzen. Auch Leguane können aus größeren Höhen fallen, ohne sich zu verletzen.


Klettern - Grüner Leguan -  Kletter-Verhalten

Da Leguane nicht ausschließlich auf Bäumen leben, ihre Nahrung aber dort aufnehmen, müssten sie eigentlich bessere Kletterer sein, als sie es tatsächlich sind.  Aber irgendwie scheint die Natur hier etwas verpasst zu haben.  
Ohne ihre langen, scharfen Krallen würden sie bedeutend öfter aus den Bäumen fallen, als sie es tun.


Rennen

In der freien Natur sieht man einen Leguan selten über größere Distanzen rennen.  Sobald sich ein Leguan bedroht fühlt verschwindet er im Unterholz des Dschungels, welches ohne Zweifel recht dicht sein kann. 
Auf kurze Strecken rennt ein Leguan recht schnell auf allen vier Beinen. Aber setzt man einen Leguan auf eine freie Fläche, mit einem Verfolger im Nacken, so sieht man etwas faszinierendes. 
Der Leguan rennt wie ein Mensch, aufrecht, auf seinen Hinterbeinen.


Schwimmen - Grüner Leguan - Schwimm-Verhalten

Wird ein Leguan verfolgt oder kommt ihm eine Bedrohung zu nahe, dann lässt er sich - falls möglich - ins Wasser fallen. 
Sobald sie im Wasser sind pressen sie ihre Arme und Beine an den Körper, um ihre Stromlinienform zu verbessern. Der Schwanz dient dann als Antrieb, ähnlich wie bei den Krokodilen. 
Es gibt die verschiedensten Gerüchte darüber, wie lange ein Leguan unter Wasser bleiben kann. Ich selbst habe mein Männchen beobachtet, als es 15 Minuten im Wasserbecken "tauchte", gehört habe ich von Tieren, die bis zu 30 Minuten unter Wasser geblieben sind.


Temperaturabhängiges Verhalten Grüner Leguan

Ein Leguan ist nicht in der Lage seine Körpertemperatur selbst herzu stellen. Da aber eine Menge lebenswichtiger Funktionen im Leguankörper von der Temperatur abhängen, mussten die Tiere ein komplexes Verhaltensmuster zur Temperaturkontrolle entwickeln. 
Sonnen und Sonnen ist das wohl wichtigste Verhalten zur Temperaturkontrolle. Es ist eine Möglichkeit die Umgebung zur Steuerung der Körpertemperatur zu nutzen. 
In der Natur beginnt der Tag eines Leguans damit, seinen Körper zur Sonne hin auszurichten, so dass eine maximale Ausnutzung der Sonnenstrahlung erfolgt. 
Erst wenn die Körpertemperatur stimmt, ist der Leguan in der Lage seine Nahrung zu verdauen ! 
und seine Körperfunktionen auf ein Optimum hochzufahren. 
Den Rest des Tages verbringen die Tiere damit, zwischen Sonne und Schatten zu pendeln, um die Körpertemperatur zu regeln.

Hecheln oder auch Gähnen

Wenn es einem Leguan zu warm wird versucht er zuerst sich von der Wärmequelle zu entfernen oder Schatten aufzusuchen. 
Sollte das keine Abhilfe schaffen öffnet der Leguan das Maul so weit als möglich und beginnt - wie ein Hund - zu gähnen oder gar zu hecheln. 
Während des Hecheln wird meist auch die Zunge herausgestreckt, um die Oberfläche zu erhöhen, mit der die Temperatur gesenkt werden kann. 
Blut fließt durch die Zunge, wird durch die vorbeiströmende Luft abgekühlt und gibt das kühlere Blut dann wieder an den Körper ab. 
Wenn der Leguan also hecheln seht, so ist es ihm im Terrarium zu warm !   Abhilfe schafft hier bessere Belüftung und eine höhere Luftfeuchtigkeit.


Verhalten bei der Grünen Leguan - Die  Ernährung

Freilebende Grüne Leguane fressen Blätter und Früchte von den Bäumen auf denen sie leben.

"Gefangene" Leguane werden täglich gefüttert.       Leguane sind Vegetarier.

Sie fressen Paprika, Tomate, Banane, Möhre, Feldsalat usw.      
Siehe auch Iguana Iguana : WAS FÜTTERN

Das Futter wird jeden zweiten Tag mit einem Vitamin Präparat z.B. KORVIMIN ZVT bestäubt. 
Es ist darauf zu achten dass eine Futterration aus: Obst, Gemüse, Salat, Haferflocken, Sprossen und etwas Mineralien und Vitamine besteht! 
Leguane trinken im Vergleich zu vielen anderen Echsen meist sehr häufig. 
Aus einer Schale oder der Bademöglichkeit wird meist täglich frisches Trinkwasser aufgenommen. 
Sie nehmen ebenfalls oft beim täglichen sprühen die Tropfen mit der Zunge auf.


Koten und Urinieren

Beides wird oft über einem Wasserbecken gemacht. Dabei wird das „Hinterteil“ etwas über den Stamm für den freien Fall nach unten geschoben. Aber auch der direkte Weg ins Becken um dann dort sein Geschäft zu verrichten wird gern genutzt.
Das verschmutzte Wasser stellt natürlich ein Problem dar, welches am besten durch einen festen Wasser
Anschluss und Ablauf behoben ist, so das dass Becken einmal täglich durchgespült wird.


Ja, er niest

Es ist ein physiologischer Vorgang. Er regelt so den Wasser und Elektrolythaushalt. 
Dabei scheidet der Leguan durch dieses Niesen Absonderungen aus den in der Nasenhöhle gelegenen Salzdrüsen aus. 
Meist landet dieser kräftige Ausstoß an der Terrarienscheibe und als  weißer, salzartiger Belag zu erkennen.


Beim Berühren schließt er die Augen

Diese Verhaltensweise stellt wahrscheinlich eher eine apathische Abwehrreaktion, als ein Zeichen des Wohlbehagens dar.
Ein Leguan ist nun mal keine Katze und wird im Urwald wahrscheinlich kaum gestreichelt.
Körperkontakt ist für einen Leguan sicher immer etwas unnatürliches, auch wenn er es sich gefallen lässt.
Eher nach dem Motto: "Besser ich sehe das gar nicht" und  "Was ich nicht sehe kann mir auch nichts tun". 
Zu diesem Augenschließen gibt es bestimmt sehr verschiedene Meinungen.


Die "Zähmung beim Grünen Leguan"  Grüner Leguan-Verhalten-Zahm bekommen

Grüne Leguane sind außerordentlich sensibel. Aber auch neugierig.
Wenn Sie Jungtiere erworben haben sollten Sie Ihnen so viel wie möglich Ruhe gönnen.
Versuchen Sie die Tiere nicht zu greifen - Leguane haben ein sehr gutes Gedächtnis und werden es sich merken.  Bewegen Sie sich in seiner Nähe immer langsam ohne hektische Bewegungen. 
Gehen Sie davon aus das der Leguan wenn Sie Ihn greifen immer Todesangst aussteht.

Nach einigen Wochen (3-4) hat das Tier sich in der Regel an seine Umgebung gewöhnt.
Sie sollten jetzt mal anfangen wenn er hungrig ist ihm kleine Leckerbissen mit der Hand anzubieten.
Die meisten fangen an aus der Hand zu fressen. Wenn er nicht will - oder gar wild dabei wird - Hände weg.
 
Irgendwann wird aber jedes Tier mal ruhiger. 
Um so öfter Sie sich mit Ihm beschäftigen, wird er sich an den Kontakt gewöhnen.

Sollte der Leguan ruhig aus der Hand fressen, können Sie probieren Ihn zu berühren bzw. zu streicheln.

Falls Sie ihn nun mal nehmen wollen achten Sie unbedingt darauf das er noch ein wenig Bewegungsfreiheit hat.  Umgreifen Sie Ihn möglichst nie, das machen auch ältere "zahme" Tiere selten mit. 
Setzen Sie Ihn am besten auf Ihren Arm.      
Siehe auch Iguana Iguana : HANDLING EINES LEGUANS

Sollten Sie ältere Tiere bekommen haben benutzen Sie am Anfang Stulpenhandschuhe aus Leder.

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Gunther Köhlert

Der Grüne Leguan. Biologie Pflege Zucht Erkrankungen.

Wer sich auf irgendeine Weise, vor allem aber als interessierter Terrarienfreund und Tierpfleger mit Grünen Leguanen beschäftigt, kommt um dieses Buch nicht herum.  " 

Haben Sie dazu Fragen, Erfahrungen und Meinungen ?   Schreiben Sie Bitte : mailto:123 @ letzel.net

Hier z.B. die Meinung von:  Christiane


Lebensraum Grüner Leguan

Der Grüne Leguan lebt auf Bäumen und Sträuchern, meist in unmittelbarer Nähe von Gewässern.
Einige Populationen leben aber auch in savannenartigen Gebieten.
Auf den Niederländischen Antillen existieren  Gruppen, die nur auf schwarzen, zerklüfteten Felsen in der Nähe des Meeres leben und sich in Felsspalten zurückziehen.
In Venezuela halten sich die Leguane in bestimmten Gebieten tagsüber in niederen, sehr dünnen Büschen auf und ziehen sich abends in Sand-/Felshöhlen zurück, wobei mehrere Tiere die selbe Höhle benutzen.


Die Paarung beim Grünen Leguan

Ende November bilden die größten Grünen Leguan Männchen Ihre festen Territorien, welche dann verteidigt werden.
Die Paarung beginn mit der Trockenzeit, zwischen Dezember und Januar. Die Weibchen werden dabei 2-4 Wochen von den Männchen umworben und sind dann für 2 Wochen paarungsbereit.
Meist paart sich ein Weibchen mit bis zu 5 Männchen wobei es sich die größten Leguan Männchen heraus sucht.
In dieser Zeit nehmen die Grünen Leguan Männchen kaum noch Nahrung zu sich.

2 Monate später suchen die Weibchen ein feinsandiges Gebiet oder einen Sandstrand auf, graben eine bis zu 2 Meter tiefe Höhle. Dies kann mehrere Tage dauern bis dann in dieser das Gelege abgelegt wird.
Günstige Stellen werden oft von mehreren Weibchen genutzt, so dass ganze Tunnel mit gemeinsamen Ei Kammern entstehen können.
Um an Ihren angestammten Legeplatz zu gelangen legen die Weibchen oft größere Entfernungen zurück. 
Die Gelegegröße  kann zwischen 15 bis 80 Eiern pro Weibchen betragen.  
Es sind etwa 40-50 ca. 20mm große  Eiern. Nach 7 Tagen kehrt das Weibchen dann in Ihr Revier zurück.

Die Inkubationszeit beim Grünen Leguan beträgt 70-90 Tage - in denen die Eier in konstanter Bodentemperatur und Luftfeuchtigkeit ausbrüten.
Die Höhe der Temperatur ist entscheidend für das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Grüner Leguan Nachkommen 
Der Schlupf der Jungleguane beginnt mit der einsetzenden Regenzeit, so dass viel nahrhaftes Futter zur Verfügung steht.
Die Leguan Jungen schlüpfen oft miteinander aus, sind ca.12g schwer und haben eine KRL von 7-8 cm, 
Sie graben sich selbst aus der Legehöhle und sind ab jetzt auf sich gestellt.

Siehe auch: - Gunther Köhlert -  Inkubation von Reptilieneiern.Grüner Leguan Grundlagen Anleitungen Erfahrungen.

 

Gute Links zu Paarung und Zucht Grüner Leguan im Terrarium:

Dokumentation von Jens Papenroth zur Paarung im Terrarium.



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Grüne Leguane im Terrarium  - Haltung und Wissenswertes zum Grünen Leguan  lat. Iguana-Iguana

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